PL - Patella Luxation

Bitte lassen Sie sich im eigenen Interesse vom Züchter Ihrer Wahl die PL Untersuchungsergebnisse seiner Hunde zeigen. 
Worte sind immer geduldig, und leider kann auch ein Hund, der völlig frei von Symptomen ist, eine PL haben. 
Die meisten Kleinhundezuchtverbände tolerieren bei den Zuchthunden die Grade 1 und 2. 
Und selbst 2 PL freie Elterntiere sind kein Garant dafür, dass der Nachwuchs frei sein wird. Und sogar aus 2 PL betroffenen Hunden kann PL freier Nachwuchs geboren werden.

Hier mal ein von der Versicherung AGILA abgefasster auch für Laien verständlicher Beitrag zur PL, da es ja immer so ein paar spezielle Huschis (Hunde-Uschis) gibt, die einem Hund "ansehen" können, ob bzw. das er eine genetisch bedingte PL hat. Ich frage mich bei solchen Huschis immer, warum es dann studierte Ärzte gibt, bildgebende Verfahren, während die Huschis das nur durchs Schauen zu diagnostizieren wissen, und gar nicht erst bei Verdacht einen TA aufsuchen?! 

https://www.agila.de/agila-magazin/tierlexikon/2181-patellaluxation-beim-hund

Patellaluxation beim Hund

Eine Patellaluxation beim Hund führt häufig dazu, dass der Vierbeiner lahmt. Es handelt sich hierbei um eine Verrenkung der Kniescheibe. Vor allem Zwergrassen wie der Chihuahua und der Yorkshire Terrier leiden häufig unter einer Kniescheiben-Verrenkung. Anfällig für diese Erkrankung sind neben den Zwergrassen Hunde größerer Rassen, die sich noch im Wachstum befinden. Bei der Kniescheibe - auch Patella genannt - handelt es sich um einen scheibenförmigen, flachen Knochen, der zum Kniegelenk gezählt wird. Wenn die Kniescheibe aus ihrer Gleitrinne springt, handelt es sich um eine Patellaluxation. Der Hund kann dann sein Bein kaum noch bewegen beziehungsweise nur noch unter Schmerzen einsetzen.

Die Ursachen für eine Patellaluxation beim Hund

Die Erkrankung kann viele, verschiedene Ursachen haben. Beispielsweise kann eine zu wenig ausgebildete Gleitrinne der Auslöser sein. Aber auch Abweichungen der Knochenachse zwischen Unter- und Oberschenkel können verantwortlich für eine Patellaluxation sein. Bei älteren Hunden können Gelenkerkrankungen wie Arthrose zu einer Kniescheiben-Verrenkung führen. Sie kann beim Hund jedoch auch durch ein Trauma ausgelöst werden: Ein Sturz, ein Unfall oder ein Kampf können dazu führen, dass eine Patellaluxation auch dann auftritt, wenn die Kniescheibe normal ausgebildet ist. Die Verrenkung der Kniescheibe geht dann häufig mit gerissenen Bändern und einem Bluterguss einher.

Wann ist eine Behandlung der Patellaluxation beim Hund notwendig?

Der Vierbeiner sollte immer dann behandelt werden, wenn er die Symptome einer Patellaluxation zeigt und diese auch bei ihm diagnostiziert wurde. Die Verrenkung der Kniescheibe ist daran zu erkennen, dass der Hund das betroffene Bein entlastet und dieses beispielsweise beim Laufen hochhält. Da die Kniescheibe oftmals von allein in ihre Position zurück gleitet, zeigt der Hund dadurch einen seltsam hüpfenden Gang. Das Tier läuft oftmals nur auf drei Beinen und hat dadurch einen seltsam hüpfenden Gang. Je nach Schwere der Patellaluxation kann auch eine deutlich erkennbare Lahmheit des Hundes auftreten.

Muss eine Patellaluxation beim Hund operiert werden?

Die Operation an einer Patellaluxation beim Hund wird dann durchgeführt, wenn konservative Behandlungsverfahren nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben. Um die Tierarztkosten nicht allein tragen zu müssen, können eine Hunde OP-Versicherung oder der Komplettschutz durch eine Hundekrankenversicherung sehr sinnvoll sein.

 

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.


Zuletzt aktualisiert am 26.10.2017
 
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Zitate
 
"Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen."

(Ernst R. Hauschka)


"Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede."

(Louis "Satchmo" Armstrong)


"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt."

(Mahatma Gandhi)


"Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht."

(Heinz Rühmann)


"Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?!

(Arthur Schopenhauer)
 
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